Beobachter: | Anneliese Haika | ||||||||||||||||||||||
e-Mail: | a.haika@gmx.at | ||||||||||||||||||||||
Datum: | 18. 10. 2002 | ||||||||||||||||||||||
Zeit: | 20.00 bis 21.10 MESZ | ||||||||||||||||||||||
Ort: | Wien, Hietzing | ||||||||||||||||||||||
Instrument: | Feldstecher 10x40, C8 | ||||||||||||||||||||||
Bedingungen: |
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Bericht: | Es ist kaum zu glauben, wie lange ich schon nicht dazu gekommen bin, zu Hause zu beobachten. Heute Abend bietet sich eigentlich nur der Mond an, doch vorher suche ich mit dem Feldstecher Uranus. Obwohl nur die hellsten Sterne zu sehen sind (Delta Cap ist mit 4,1 mag gerade noch auszumachen - "sehen" wäre schon übertrieben), ist Uranus recht leicht zu finden und im Feldstecher zu sehen. Allerdings erkennt man hier keinen Unterschied zu einem Stern. Im C8 mit 26mm Plössl Okular kann ich das hellblaue Scheibchen des Uranus gut erkennen. Stärkere Vergrößerung bringt nichts, obwohl das Seeing nicht so schlecht ist. Auf den Mond muß ich noch bis 20.30 warten (Baum!) Im 26mm Okular ist das Schrötertal heute sehr schön beleuchtet und deutlich zu sehen, obwohl der Terminator schon relativ weit weg ist. Weiter im Süden fällt mir das Meer der Feuchtigkeit mit Gassendi und Mersenius auf. Auch die Liebigwand nahe dem Krater Liebig ist zu erkennen. Sie sieht wie eine Rille aus. Am S-W Rand ist der Terminator besonders stark strukturiert. Viele beleuchtete Bergspitzen ragen über den dunklen Rand hinaus. Sieht hübsch aus. Mit dem Ende der Millionenshow (der Hintergrund aus dem Wohnzimmer) ziehen dünne Wolken auf und ich beende für heute meine Beobachtungen.
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